Vorheriger Vorschlag

es ist bereits Eugenik !

Diese ganze sogenannte "Fortpflanzungsmedizin" (das Wort Medizin sollte im Übrigen in solch einem Zusammenhang überhaupt nicht verwendet werden dürfen) ist ein Verfahren in welchem darüber entschieden wird welches Menschliche Leben leben

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Nächster Vorschlag

Keine Spiele mit der Schöpfung!

Man muss deutlich eine Grenze ziehen zwischen dem Versuch, einem kinderlosen Ehepaar im Rahmen ihrer Familie zu Kindern zu verhelfen und einem Wunsch, Menschen in einem Reagenzglas zu züchten. Der Mensch ist nicht höher als Gott.

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Sind Embryonen Menschen?

Eine Reihe ihrer Fragen ergibt sich aus der von Ihnen nicht hinterfragten extrakorporalen Befruchtung. Diese ist das grundsätzliche Problem. Es entstehen dabei (in aller Regel und auch aus Einspargründen!) mehrere befruchtete Eizellen und es ist von vornherein herein klar, daß alle außer einer (ob nun aktiv oder passiv) getötet werden. Ihr Tod ist eingeplant.
Nun kommt es nur noch darauf an, was man als Mensch definiert. Ist die befruchtete Eizelle im Augenblick der Befruchtung ein Mensch und lebenswert oder zieht man willkürlich ! eine spätere Grenze. Willkürlich letztendes immer, da die verschiedenen Begründungen für die Grenzziehung immer von Haltungen, Einstellungen, Wertungen, Ideologien, Glauben der Grenzzieher resp. der Gesellschaft abhängig und damit stets strittig und immer veränderbar sind und sein werden. Wie sehr veränderbar die Definition dessen ist , was als Mensch und lebenswert betrachtet wird, hat uns zuletzt das dritte Reich, zuvor die Sklaverei gelehrt
Ob man aus humanistisch-naturrechtlicher oder religiöser Sicht der Ansicht ist, daß menschliches Leben vom Menschen nicht absichtlich oder wissentlich in Kauf nehmend getötet werden darf ist egal. Akzeptiert man die im Grundgesetz verankerte, Würde des Menschen als grundsätzlich unantastbar so fällt als Ausnahme nur die Notwehr ein. (Selbst eine Tötung aus Mitleid oder eine Selbsttötung bei klarem Verstande werfen stets die Frage auf, ob tatsächlich keine andere Möglichkeit besteht).
Warum akzeptiert man nicht die von der Natur vorgegebene, simple, klare Grenze der Befruchtung einer Eizelle als Beginn menschlichen Lebens und begibt sich auf das Glatteis willkürlicher Definitionen?
Rechtfertigt der Kinder- 'Wunsch' Einzelner die Aufweichung essentieller Werte der menschlichen Gemeinschaft?
Die 'Produktion' von 'Embryonen', nein das Zeugen von Kindern von denen man weiß, daß man sie töten wird mißachtet die Würde des Menschen, degradiert diese zur Sache, zum Objekt der Willkür. Schon daß das Wort Embryonen anstatt Kinder verwendet wird, erinnert fatal an die Technik der Entmenschlichung der Sprache (Parasit, Schädling, Bazillus), wie sie von den Nazis verwendet wurde. Auch die Verwendung des Begriffs 'reproduktive Gesundheit' für die Forderung nach einem Recht auf willkürliche Kindstötung (Abtreibung) erinnert an die Sprachverdrehung im Dritten Reich.
Alle Ihre folgenden Fragen (Forschungszweck, Leihmutter, Embryonenauswahl, Eizellspende, Kassenleistung) – außer der Letzten - stellen sich nicht, wenn man die extrakorporale Befruchtung (=Zeugung todgeweihter Menschen) aus oben erläuterten Gründen unterläßt.

Kommentare

Ein sehr sehr guter, objektiver Kommentar, der mir aus dem Herzen spricht! Vielen vielen Dank dafür!!
Dem kann ich nur (besonders auch aus religiöser Empfindung heraus) nur zustimmen!!