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Gegen die Leihmutterschaft

Ich bin gegen die Leihmutterschaft (sei es als Tragemutterschaft ohne biologische Verwandtschaft oder als als Ersatzmutterschaft mit gespendeter Samenzelle),

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Kinder sind keine Ware, darum Nein zur Leihmutterschaft

Ein Kind darf nicht zur Ware werden, die bestellt werden kann. Mutterschaft darf nicht zur Produktion degradiert werden, ob aus "altruistischen" oder sonstigen Motivationen heraus.

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Eine Leihmutter steht unbewusst unter hohem emotionalem und mentalem Druck, die freie Entscheidung dafür macht das nicht wirklich besser

Es wurde schon erwähnt dass das Konzept von altruistisch oder Freiwilligkeit im Hinblick auf eine Leihmutterschaft, sehr viele Aspekte nur oberflächlich streift. Frauen die für so einen Dienst in Frage kommen (damit das altruistische Konzept gegeben ist) leben wie wir alle in einem Beziehungsgeflecht von Abhängigkeiten bewusster und unbewusster Natur. Die Risiken, wenn man den eigenen Körper für Monate ausleiht, sind ungleich höher, als wenn ich etwas anderes ausleihe. Zumal schon die Behandlung bis zur erfolgreichen Schwangerschaft sehr belastend sein kann. Wie kann sichergestellt werden, dass die nächsten Angehörigen, bspw Kinder der Leihmutter, in diesem Entscheidungsprozess gebührend einbezogen sind?
Diese Punkte fehlen mir in der Debatte sehr.
Ich finde es sehr wichtig, dass warnende Stimmen nicht mit dem Verweis "aber in Land X und Y ist das alles überhaupt kein Thema!" als irrelevant, und jeder Grundlage entbehrend, deklariert werden. Wir entscheiden für unser Land, und auf welcher Überlegung, welchen Werten wir was ableiten und umsetzen wollen. Andere Länder gewichten anders. Wir übernehmen ja auch auf anderen Gebieten nicht einfach die Gesetze anderer Länder, sondern wägen sorgfältig ab.
Ich gewichte die organische Einheit von biologischer Mutter und Schwangerschaft sehr hoch. Und finde es nicht richtig, dass Kinder dieser Verbindung; wo wir ja erst am Anfang stehen die Vorgänge zwischen mütterlichem Organismus und dem werdenden Leben zu verstehen, entrissen werden.
Eine "Fremdschwangerschaft" versetzt die betroffene Frau in eine grosse emotionale und mentale Abhängigkeit der Empfängerin gegenüber. Ich verstehe dass man sich für die Idee begeistern kann, aber der damit verbundene Prozess, und die folgenden Abhängigkeitsmechanismen in den Beziehungen, finde ich nicht zu befürworten
Auch lehne ich die damit verbundenen Themenfelder wie Mehrfachbefruchtung mit anschliessender Reduktion, Selektionsdiagnostik und das Risiko der Eizellenspenderin durch den Eingriff, ab.

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