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Menschliche Embryonen sind kein Forschungsmaterial

Bei menschlichen Embryonen handelt es sich nicht nur um eine Zellansammlung, sondern jeder Embryo trägt den Kern für einen neuen Menschen in sich.

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Absolut

Die moderne Anatomie wäre nicht annähernd so weit, wenn unsere Vorfahren keine Leichen untersucht hätten.

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Experimente an nicht zustimmungsfähigen Menschen

Wenn ein Embryo ebenso Mensch ist wie jedes andere (geborene) Kind, dann sind solche Forschungen nicht erlaubt. Dazu ist zu klären, ob sie Menschen sind.

Würde man auf dem Mars Bakterien entdecken, wären wir begeistert über das gefundene Leben; doch beim Menschen streiten wir darüber, wann sein Leben beginne.
Doch es gibt drei Merkmale, an denen Menschen eindeutig zu erkennen sind:
Zunächst lebt jeder Mensch, er ist nicht tot. Menschliches Leben entsteht nicht immer wieder neu. In einer sterilen Umgebung gibt es kein Leben, das ist seit Louis Pasteur 1875 bekannt. Leben wird von lebenden Gameten der Eltern vererbt. Folglich lebt jeder Mensch seit dem Beginn seiner Existenz bei der Befruchtung.
Aber nicht jedes Lebewesen ist Mensch. Man benötigt also ein weiteres Kriterium um hier einzugrenzen. Im Falle eines (menschlichen) Embryos ist klar, dass er weder ein Tier ist noch eine Pflanze. Die DNA in jeder seiner Körperzellen beweist, dass er von menschlicher Natur ist. Auch das gehört zu seinem Erbe.
Drittens ist eine Abgrenzung von der Mutter erforderlich, sonst wäre das ungeborene Kind nur ein Teil ihres Körpers, wie das schon behauptet wurde. Doch auch das kann man anhand der DNA klären. Sie zeigt eindeutig, dass das ungeborene Kind ein anderer Mensch ist als seine Mutter. Seit der Empfängnis hat es eine einmalige Identität, und ist charakteristisch anders als Ei oder Spermium seiner Eltern.
Solche DNA-Analysen liefern gerichtsfeste Beweise. Das ist allgemein anerkannte Wissenschaft, und jedenfalls keine religiöse Ansicht. Diese drei Kriterien Vitalität, Humanität und Identität treffen auf alle Menschen zu, und gemeinsam treffen sie nur auf Menschen zu. In der Sprache der Logik und Biologie beweisen sie also in notwendiger und hinreichender Weise, dass wir seit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle lebendige, einmalige Menschen sind und nichts anderes.

Seit dem Beginn unserer Existenz ist jeder von uns ein einmaliges, lebendiges menschliches Wesen. Das ist keine Frage der Weltanschauung, sondern der Ehrlichkeit.
Daher hat auch der kleinste Mensch einen gleichberechtigten Anspruch auf Schutz und Fürsorge.