Vorheriger Vorschlag

Reproduktionsmedizin

Das Problem greift viel früher, aus moralischer Sicht dürfte es keine künstlich erzeugten Embryonen geben. Dies sind Wesen, die alle Anlagen zum Menschsein haben und damit ein Recht auf Leben. Auch wir Lebenden waren mal " Zellhaufen" .

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Nächster Vorschlag

Nein

Ein Embryo ist nichts anderes als ein kleiner Mensch ,mit bereits festgelegten,einmaligen Fingerabdrücken und eigener DNA . Ab wann beginnt denn das Leben oder ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Doch mit der Źeugung.

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Ja, Medizin heißt auch Forschung

Ich glaube, wer diese Frage mit Nein antwortet hat die Frage nicht verstanden. Hier geht es darum, dass die aktuellen Gesetzen, die Embryonen sterben lassen, weil man sie nie anders verwenden kann.
-wenn ein "Elternteil" stirbt, darf das übrige Elternteil diesen Embryo nicht benutzen
-wenn Embryonen übrig sind, dürfen nicht in Adoption gegeben werden
-wenn die Krankenkassen nur 3 (bis 4) Behandlungen übernehmen, muss man einen Vorrat an Embryonen haben
-wenn aus Gesundheitsgründen man mehrere Embryonen entwickeln lassen muss, weil die Punktionen und (Über)Stimmulation eine Gefährdung für die Mutter bedeutet und sich an keine weitere Behandlung aussetzen kann
Zudem werden wir zukünftig keine Fortschritte in der Medizin machen, wenn diese übrige Embryonen nicht in der Forschung gehen können. Sie müssen auch denken, dass diese Forschung auch andere Embryonen retten kann.
Erst sollen die genannten Themen geregelt werden und wenn nicht, warum sollten Paare nicht die Embryonen zur Forschung geben dürfen, wenn diese aktuell sowieso aussterben werden? Mindestens würden diese Paaree seinen Beitrag zur Forschung geben und eventuell zukünftig Leben zu retten und gesundere Schwangerschaften zu haben.
Also ja, es soll machbar sein, wenn man das unter strengen Kontrollen läuft.

Kommentare

In der Beschreibung des Themas ("Sollten Embryonen ... verwendet werden dürfen?" steht
"Bei fortpflanzungsmedizinischen Behandlungen können In-vitro-Embryonen, d. h. sehr frühe Entwicklungsstadien, übrigbleiben. Diese können eingefroren und für eine spätere Behandlung verwendet oder für eine Embryonenadoption gespendet werden. Wenn die Familienplanung des Paares abgeschlossen ist und die Embryonen nicht zur Adoption freigegeben werden, lässt man sie in der Regel absterben. Es ist also zumindest teilweise juristisch nicht korrekt, was der Verfasser ausführt. Ich gebe dem Verfasser aber insofern Recht, dass es keine juristisch zu rechtfertigende Praxis ist, dass Kliniken usw. selbst entscheiden, was mit den lebensfähigen Embryonen geschieht, wenn die Eltern keine Entscheidung getroffen haben. Hier kann eine Spende an unfruchtbare Paare durchaus in Frage kommen. Daher sollte die Zustimmung zur Spende bei den Eltern zur Bedingung für eine Invitrofertilisation gemacht werden. Darüberhinaus muss in der Zukunft alles - auch finanziell - getan werden, dass nur die medizinisch absolut notwendige Anzahl an Embryonen fertilisiert wird. Dies bedeutet, dass bei der betroffenen Frau diagnostisch so weit wie möglich vorher geklärt sein muss, ob mehrere Behandlungen erforderlich sein werden bzw. welche Wahrscheinlichkeit eine einmalige künstliche Schwangerschaft hat. Wenn diese unter 33 % liegt, stellt sich meiner Ansicht auch grundsätzlich die Frage, ob eine künstliche Schwangerschaft überhaupt gerechtfertigt sein kann.