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Der Mensch ist keine Ware

Jeder Embryo der verworfen wird ist einer zuviel. Es sind menschliche Wesen und wir behandeln sie wie eine Ware, die man künstlich herstellen kann und sie dann genauso wieder in den Müll kippen kann.

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Eine Sache der Moral

Ich denke, daß dies eine Frage der Moral ist. Vom Standpunkt meiner persönlichen Moral sehe ich es als Moral-frei an, solches zu tun.

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alle Embryonen, die gezeugt wurden, müssen auch eingesetzt und ausgetragen werden

§2 GG, Abs. 2: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. [...]
§1 GG, Abs. 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Daraus ergibt sich (politisch korrekt formuliert): Kein Embryo darf "erzeugt" und hinterher "vernichtet" werden. Das gleiche ehrlich formuliert: Kein gezeugter Mensch darf durch unterlassene Hilfeleistung oder gar vorsätzlich ermordet werden.
Beides wird durch Nicht-Einpflanzung ungeborener Embryonen (= Menschen) oder durch Abtreibung (= Mord an ungeborenem Menschen) mit Füßen getreten. Beides ist Tötung. - Es ist erstaunlich, dass sich die Parteien, die sich besonders für Menschenrechte einsetzen, beim grundsätzlichsten Menschenrecht (nämlich auf Leben) die Menschenrechte mit Füßen treten.

Bei jeder Überlegung bzgl. Fortpflanzungsmedizin ist das Recht der schwachen über das Recht der starken zu stellen, d.h. das Recht der ggf. entstehenden Kinder (ab der Zeugung !!) ist höher zu bewerten als die Wünsche der Erwachsenen. Deshalb müssen ALLE Embryonen der biologischen Mutter eingesetzt werden, die gezeugt wurden. Und KEINS darf abgetrieben werden (höchstens, wenn das Leben der Mutter ist akut gefährdet ist). Und wenn alle eingepflanzt werden, ist keine Auswahl nötig, und die Frage erübrigt sich.

Es kann passieren, dass die Mutter stirbt, bevor die Embryonen eingesetzt werden. Was passiert dann mit den Embryonen? Deshalb sollte man ganz auf künstliche Befruchtung verzichten.