Infos zu diesem Dialogangebot

Im Dezember 2020 jährte sich die Verabschiedung des Embryonenschutzgesetzes zum dreißigsten Mal.

Das Gesetz wurde in den letzten Jahren von den Entwicklungen in Medizin und bio-medizinischer Forschung in vielen Punkten überholt. Von Betroffenen, aber auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, gibt es eine Reihe von Kritikpunkten an den bisherigen rechtlichen Regelungen zur Fortpflanzungsmedizin, die – so das zentrale Argument – im Ergebnis dazu führen, die Gesundheit der betroffenen Frauen, vor allem aber die der gezeugten Kinder, unnötigen Risiken auszusetzen.

Aus diesem Anlass kooperieren die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Konrad-Adenauer-Stiftung für eine Diskussionsveranstaltung und diesen begleitenden, dreimonatigen Online-Dialog. Der Schwerpunkt soll dabei auf die Fortpflanzungsmedizin in Deutschland gelegt werden. Hier soll über das Embryonenschutzgesetz, seine Ziele, die bisherigen Erfahrungen und den Reformbedarf auf der Grundlage wissenschaftsbasierter Informationen debattiert werden. Die Diskussion soll wissenschaftsbasiert geführt werden und dient der politischen Meinungsbildung; sie nimmt politische Entscheidungen nicht vorweg.

Machen Sie mit und bringen Sie Ihre Meinung in die Diskussion ein!

Weitere Hintergrundinformationen und Debattenbeiträge zum Thema finden Sie in den folgenden Publikationen.

Informations-Artikel

FAQ

Was kann ich auf dieser Seite tun?

Sie haben auf dieser Plattform die Möglichkeit, sich zu aktuellen Fragenstellungen der Fortpflanzungsmedizin zu informieren, unterschiedlichen Positionen kennenzulernen und Ihre eigene Meinung zu äußern. Unter Mitmachen befinden sich die offenen Dialoge.

Wer kann mitmachen?

Es können sich alle am Embryonenschutzgesetz interessierten und fachlich spezialisierten Personen beteiligen. Darüber hinaus werden Menschen mit Kinderwunsch herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

Ist eine anonyme Beteiligung möglich?

Im Sinne eines konstruktiven und respektvollen Umgangs und um die Einhaltung der Dialogregeln durchsetzen zu können, ist eine Beteiligung an der Diskussion seit dem 21. Januar 2022 nur noch nach vorheriger Registrierung möglich. Durch die Registrierung stellen wir sicher, dass nur echte Personen Einträge vornehmen können und keine schadhaften Programme das Portal in Mitleidenschaft ziehen.

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer können alle Beteiligungsmöglichkeiten des Portals nutzen. Sie können an Dialogen teilnehmen und Vorschläge unterstützen. Im Zuge der Registrierung geben Sie sich einen Nutzernamen Ihrer Wahl. Sie treten im Portal nur unter diesem Nutzernamen auf. Die Registrierung ist selbstverständlich kostenfrei. Ihre personenbezogenen Daten, wie E-Mail-Adresse oder Straße und Hausnummer, geben wir nicht an Dritte weiter, und sie werden anderen Nutzern auch nicht angezeigt. In den Datenschutzhinweisen können Sie im Detail nachlesen, wie wir mit Ihren Daten umgehen.

Was passiert mit den Ergebnissen des Dialogs?

Am Ende des Dialogs sollen die Ergebnisse von einem fünfköpfigen Gremium aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingeordnet und in einem Diskussionspapier veröffentlicht werden. Das Diskussionspapier soll an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Politik überreicht werden. Es soll die politische Debatte über eine mögliche Reform des gesetzlichen Rahmens der Fortpflanzungsmedizin weiter voranbringen.

Ablauf